Bündnis 90/Die Grünen setzen auf starke Stimme für Bildung, Jugend und den ländlichen Raum
Die Mitglieder von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben Friederike Larek zur Direktkandidatin für den Wahlkreis 6 (Burg) für die Landtagswahl 2026 in Sachsen-Anhalt gewählt. Die 27-jährige Jurastudentin, die in Burg lebt, tritt mit dem Anspruch an, Politik wieder näher an die Menschen zu bringen – entschlossen, klar und mit einem starken Blick für die Herausforderungen ländlicher Regionen.
Larek ist in Burg aufgewachsen und weiß, wie fern politische Entscheidungen wirken können, wenn Strukturen fehlen und Engagement oft an Einzelpersonen hängt. „Viele Menschen haben das Gefühl, dass Politik nicht für sie gemacht wird. Genau das will ich ändern“, sagt sie. „Wir brauchen junge Stimmen, die zuhören, erklären und Politik wieder greifbar machen.“
Bildung ist dabei ihr zentrales Zukunftsthema. Für Larek steht fest: „Bildung ist der stärkste Schutzschild gegen antidemokratische Kräfte. Sie muss verlässlich, modern und für alle zugänglich sein – egal ob in Städten oder kleinen Orten.“ Sie fordert langfristige Personalplanung, transparente Unterrichtsversorgung und Lehrpläne, die junge Menschen wirklich auf ihre Zukunft vorbereiten. Politische Bildung und eine lebendige Debattenkultur in Schulen seien dabei unverzichtbar.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Stärkung von Jugendlichen und Ehrenamtlichen. Als langjährig Engagierte in der offenen Kinder- und Jugendarbeit weiß Larek um die Bedeutung verlässlicher Räume, Förderstrukturen und Unterstützung. „Jugend braucht Platz, Anerkennung und echte Mitbestimmung“, betont sie. „Wir müssen diejenigen stärken, die unsere Vereine, Jugendgruppen und Initiativen tragen – oft ehrenamtlich und mit wahnsinnig viel Herzblut.“
Auch die Zukunft ländlicher Räume steht für sie klar im Fokus: bessere Mobilität, stabile Infrastruktur, verlässliche Nahversorgung und ein echtes Gesamtkonzept für Dörfer und Kleinstädte. „Der ländliche Raum hat enormes Potenzial“, sagt sie. „Aber wir brauchen Mut, ihn wirklich zu gestalten – nicht nur zu verwalten.“
Dabei denkt Larek den ländlichen Raum immer auch kulturell. Denn Kultur und Soziokultur sind für sie keine Randthemen, sondern unverzichtbare Grundlagen für lebendige Gemeinschaften. „Kulturelle Angebote sind kein Luxus, sondern Teil unserer demokratischen Grundversorgung“, betont sie. Gerade in Regionen, in denen Wege weit sind und Begegnungsorte fehlen, sei Kultur eine verbindende Kraft. Deshalb setzt sie sich für verlässliche Förderstrukturen ein, die kleine Initiativen, Vereine, Jugendkulturprojekte und kommunale Einrichtungen langfristig stärken. „Ob Chöre, Festivals, Jugendclubs oder freie Initiativen – sie bringen Menschen zusammen, schaffen Austausch und halten unsere Orte lebendig. Diese Vielfalt müssen wir schützen und aktiv ausbauen.“
Ihre Motivation zieht Larek auch aus ihrer ostdeutschen Prägung. Als Nachwendekind sieht sie es als Aufgabe, ostdeutsche Lebensrealitäten sichtbar zu machen, ohne sie von extremen Kräften instrumentalisieren zu lassen. „Diese Perspektiven gehören in die demokratische Mitte – nicht an die Ränder“, sagt sie.
Mit klarer Haltung und viel Engagement will Friederike Larek Politik zum Anfassen ermöglichen: „Ich will mit den Menschen vor Ort arbeiten, nicht über ihre Köpfe hinweg entscheiden. Zuhören, anpacken, gemeinsam gestalten – darum geht es in den kommenden Jahren.“